Der Neujahrsempfang unseres OV Traunstein ist seit Jahren Tradition – und dieses Mal hatten wir die Bundesvorsitzende Franziska Brantner zu Gast.
Nach der Begrüßung durch die Organisatorin Stadträtin Helga Mandl ergriff unsere Landesvorsitzende Gisela Sengl das Wort: „Viele Menschen wollen doch mittlerweile keine Nachrichten mehr hören und sich am liebsten unter einer Decke vergraben“, sagte sie. Doch das sei keine Lösung, man solle sich doch viel lieber engagieren, argumentieren, gestalten, zum Beispiel in seiner Gemeinde.
Sowohl Sengl als auch Burgi Mörtl-Körner, Zweite Bürgermeisterin und Oberbürgermeister-Kandidatin betonten, dass in den Stadt- und Gemeinderäten mit gegenseitigem Respekt ein Konsens zum Wohle der Gemeinde gesucht werde.
„Wir Grüne sind die zweitstärkste Fraktion im Traunsteiner Stadtrat und wir haben bei der letzten Stadtratswahl 22,5% der Stimmen erhalten“, so Burgi Mörtl-Körner. Sie berichtete von gemeinsamen Erfolgen in Traunstein, wie z.B. der Gründung der Wohnungsbaugesellschaft und vom Sozialticket für Veranstaltungen in der Klosterkirche. Schließlich erwähnte sie alle ihre Kolleginnen und Kollegen der Grünen Fraktion mit ihren jeweiligen Schwerpunkten und Erfolgen.
Helga Mandl, die durch die Veranstaltung führte, stellte nun die Bundesvorsitzende Franziska Brantner vor, die direkt von der Münchner Sicherheitskonferenz kam. Ihr sympathisches und ruhiges Auftreten, gepaart mit fundiertem Wissen zur Sicherheits- und Aussenpolitik begeisterte die Zuhörer.
Als deutlich sichtbare Antwort auf den US-Außenminister Marco Rubio trug Brantner eine Jacke mit der Aufschrift „Europe United“. Rubios politische Äußerungen in München seien erschreckend gewesen, berichtete sie „Ich war im Saal und ich habe überhaupt nicht verstanden, dass ein Teil der Zuhörer nach seiner Rede applaudierend aufgestanden ist“.
„Wirtschaftsministerin Reiche will die Energiewende bremsen“, so Brantner, „doch wir müssen sie im Gegenteil beschleunigen, um uns aus der Abhängigkeit von Autokraten zu lösen – mit Windrädern, Solarenergie und Energiespeichern“.
Zur Ukraine „die Marco Rubio in seiner Rede mit keinem Wort erwähnt hat“, sagte sie weiter: „Dort ist die Temperatur 10 Grad niedriger als bei uns und die Menschen haben keine Heizung“. Sie folgerte daraus, „dass wir jetzt erst recht kein Recht haben, die Ukraine aufzugeben“.
Nach der Rede und dem Fototermin genoss Brantner noch ein Abendessen aus der Küche des Sailer Kellers. Dann wurde getanzt zur Musik des Michael Alf Trios, das die Veranstaltung umrahmt hatte.
Text und Foto(unten): Wolfgang Wörner/ Februar 2026 || Beitragsbild: Nikk Schmitz

Die Bundesvorsitzende Franziska Brantner (zweite von links) beim Neujahrsempfang mit den Traunsteiner Stadträtinnen (von links) Helga Mandl, Ursula Lutzenberger und Burgi Mörtl-Körner und Stadtrat Thomas Stadler.




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